Muss man sich mal vorstellen!

Muss man sich mal vorstellen!

Als ich ein kleines Kind war, meinte ich, jedem Menschen stehe nur eine beschränkte Anzahl von Wörtern zur Verfügung. Ich stellte mir vor, da ist eine Schale im Bauch, aus aus der die Wörter beim Reden abfliessen. Und wer zu viel spreche, der verstumme vorzeitig.
Jetzt wissen Sie, warum ich kein Blabla verbreite.


Über mich

Ich schreibe seit vielen Jahren über Themen der Berufsbildung. Heute arbeite ich hauptsächlich für zwei Projekte: das Fachmagazin «Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis», dessen Redaktion ich leite; und den Newsletter Panorama mit Meldungen aus der Berufsbildung. Dazu kommen weitere Auftraggeber aus dem Bildungsbereich, zum Beispiel das ZEM CES oder éducation21.

Meine Berufung

Die Berufsbildung ist die komplexeste Bildungsstufe der Schweiz. Hier reden viele mit: der Bund, die Wirtschaft, die Kantone und ihre Schulen. Was aber fehlt: Ein Fachmagazin, das sich umfassend mit diesem System und seinen Umsetzungen beschäftigt: Good Practices und weniger gute. Transfer ist auf dem Weg, ein solches Magazin zu werden. Dafür setze ich mich ein.

Meine Leidenschaft

Berufung, Leidenschaft, das klingt pathetisch. Ich bin nicht so. Aber ich habe mich in meiner beruflichen Laufbahn mehrmals gefragt, obs das jetzt ist: Journalismus. Themen suchen, Leute befragen, an Texten feilen, bis sie gut sind. Und immer wieder sagte ich ja. Ich finde Journalismus wichtig, liebe die deutsche Sprache und bewundere gut Geschriebenes. Darum schreibe ich auch über Dinge, die mit Berufsbildung nichts zu tun haben. Ich mache es einfach gern. Auch für Sie.

Meine Projekte

Oft ist Arbeit Routine; aber meist empfinde ich sie als mein Projekt. Ich habe viele neue Medien aus der Taufe gehoben: das Programmheft für das Schaffhauser Jazzfestival zum Beispiel, die Zeitschrift Folio des BCH oder das Fachmagazin Transfer. Ich schrieb  Konzepte, sorgte für ihre Finanzierung und machte mich schlau, wie man sie umsetzt. Manchmal für mich, meist für andere. Und ich packte selber an: indem ich lernte, zu layouten, Inserate akquirierte oder auf Social Media aktiv wurde.

Der guten Form halber

Wenn man sagt, der guten Form halber, klingt das, als ob man sagen würde: Nur fürs Protokoll. Nicht wirklich wichtig. Das Gegenteil ist wahr: Die Arbeit an passenden Formulierungen, an der Sprache, ist Arbeit am Gedanken. Die Leute wollen gut geschriebene Texte lesen und scrollen weiter, wenn man sie damit nicht ernst nimmt. Karl Popper schrieb: «Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.»

Andere über mich

«Folio ist eine attraktive Zeitschrift. Dies ist insbesondere dem scheidenden Redaktor Daniel Fleischmann zu verdanken, der es in ansprechender Form verstanden hat, nach dem ‚T-Prinzip‘ ein breites Spektrum von Themen (der horizontale Balken) mit einer Vertiefung wechselnder Schwerpunkte (der vertikale Balken) zu verbinden. Er tat dies selbstbewusst und kritisch, aber nie selbstgefällig und destruktiv. Ich erinnere mich an seine Rückmeldung auf einen meiner Texte, in der er mir wertschätzende, aber deutliche Hinweise zur Steigerung der Verständlichkeit gab. Ganz herzlichen Dank für diese ungewöhnlich engagierte Begleitung!»
Dieter Euler, Prof. em. Dr., Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

«Und jetzt mal noch Folgendes: Wie du es seit Jahren schaffst, in unterschiedlichen Formaten in der Berufsbildung die richtigen Fragen zu stellen, Dinge auf den Punkt zu bringen, Leute auch mal etwas fragend vor dir herzutreiben, dies bewundere ich sehr. Dein Impakt in der Schweiz ist auf diese Art viel grösser als jener vieler sonst im Feld – und ich schaue dabei auch auf meine eigene Gilde der Berufsbildungsforschenden (including myself…).»
Prof. Dr. Markus Maurer, Pädagogische Hochschule Zürich

«Mir fehlen langsam die Worte, die ich für mein Feedback nutzen könnte. Wirklich, beide Texte wiederum treffend, schön zum Lesen, nachvollziehbar, aussagekräftig.»
Beat Gauderon, Geschäftsleiter bildxzug

Jüngere Arbeiten

«Wir bilden die Jugendlichen zu wenig». In der Berufsbildung, sagt er, nehme man ihn nicht ernst. Andreas Pfister fordert, dass alle jungen Leute eine Matura machen sollen. Ich habe ihn trotzdem interviewt. Transfer

Steigen die Anforderungen wirklich? Immer mehr Personen besitzen einen akademischen Abschluss. Dabei ist es unklar, ob es wirklich so viele Leute braucht, die eine Hochschule besuchten. Panorama

Silvans langer Weg zum Lehrabschluss. Silvan D. leidet unter dem Asperger-Syndrom. Viele Jugendliche mit dieser Krankheit finden kaum eine Lehrstelle. Die Firma Rafisa bietet ihnen einen Ausweg. Transfer

Mobilität ist eine Quelle von Innovation. «Wenn wir sagen, wir sind die besten, sind wir es bereits nicht mehr» – das ist die Essenz der Erfahrungen, die Schuldirektor Ben Hüter (IDM Thun) im Austausch mit vielen Schulen im Ausland machte. Transfer

Es gibt keine Schule ohne Konflikte. Viele Schulen haben Instrumente zur Prävention und Bewältigung von Konflikten. Wichtig ist der Grundsatz: Konflikte sind eine Aufgabe der ganzen Schule. Ventuno, éducation21

Frauen, die für Farbe sorgen. Die meisten Berufe sind Frauen- oder Männerberufe. Doch jetzt entdecken viele Branchen die Frauen als Reserve gegen den Fachkräftemangel. Panorama

Die Hotspots der Zuger Berufsbildung. Der Kanton Zug besitzt die leistungsfähigste Wirtschaft der Schweiz. Dazu trägt die Berufsbildung bei. Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug


Seit 2021 Freier Mitarbeiter bei «Alpha» des Tages-Anzeigers rsp. «Stellenmarkt» (diverse Berner Zeitungen)
Seit 2020 Leitung SBFI-Projekt zur Weiterentwicklung des Fachmagazins «Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis» der SGAB, Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung
Seit 2020 Redaktionelle Tätigkeiten für das ZEM CES, Schweizerisches Zentrum für die Mittelschule, Konzept und Texte für die Jahresberichte 2019 bis 2021
2017 + 2019 Organisation und Leitung von zwei Studienreisen für Fachleute der Berufsberatung, Berufsbildung und der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Wien respektive Kopenhagen
Seit 2016 Verantwortlicher Redaktor des Fachmagazins «Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis» der SGAB, Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung
2015 – 2016 Produzent bei den Schaffhauser Nachrichten
Seit 2014 Fachredaktor für Berufsbildung sowie Arbeitsmarkt beim Fachzeitschrift Panorama (erscheint seit 2021 nur noch als Newsletter)
Zudem freiberufliche Tätigkeit für verschiedene Medien zu Fragen der Berufsbildung, so NZZ, NZZ am Sonntag, hep Verlag, EHB oder SDBB
2014 – 2020 Mitglied im Vorstand der SGAB, Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung
2008 – 2013 Chefredaktor der Zeitschrift Folio des BCH, Berufsbildung Schweiz
2000 – 2010 Redaktor für Berufsberatung und Berufsbildung bei der Fachzeitschrift Panorama
1999 – 2010 Redaktor beim Newsletter bbaktuell (heute Panorama)
1997 – 2010 Verantwortlicher Redaktor der Berufswahlzeitschrift Sprungbrett des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung / Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB
2005 Presseverantwortlicher des «Lernfestivals» des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung SVEB
2004 + 2005 Gestaltung und Durchführung einer zweitägigen Weiterbildung «Verständliches Schreiben und Redigieren» im Auftrag der DBK (heute SBBK)
2004 Pressearbeit für den Weltkongress der International Association for Educational and Vocational Guidance (Berufsberatung) in Bern
1998 – 1999 Tätigkeit für den Mediendienst der deutschschweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz DBK
1995 – 1997 Freiberufliche Tätigkeit beim Magazin Facts
1995 – 1999 Redaktor der Zeitschrift TELEX des Journalistenverbandes SVJ
1991 – 2010 Lancierung und Redaktion der Programmzeitung des Schaffhauser Jazzfestivals
1986 – 1995 Während und nach dem Studium journalistische Tätigkeit bei der Tageszeitung schaffhauser az
1982 – 1991 Studium der Germanistik, Philosophie und der Literaturkritik an der Universität Zürich. Lizentiatsarbeit «Zwischen Bericht und Fiktion. Zur Feuilletonkunst von Joseph Roth». Hier lesen Sie die beiden ersten Kapitel.